Lemke informiert – Teil 47: Wie ich meine Marke als Händler aufbaue

0

Aufgrund der steigenden Konkurrenz durch das Internet (auch ansteigend durch die Corona- Krise) wird es wichtig sein, dass sich ein Geschäft immer mehr als Marke in seiner Region und in seinem Umfeld etabliert.

Hier gibt es viele Chancen, die zu nutzen sind.

Die eigene Homepage
Jeder Händler muss im Internet auch zu finden sein. Immer mehr Kunden nutzen beides, stationärer Einkauf und Internetkauf. Eine permanent gepflegte Internetseite des Geschäftes ist wichtig.

Nutzen Sie „Social Media“
Nachdem Facebook mittlerweile schon zum Standard für Online-Händler gehört, sollte man sich auch verstärkt mit LinkedIn, ebay, Twitter, Instagram, tumblr, Xing und Pinterest beschäftigen. Auch ein kleines Video auf „YouTube“ kann die Kundenbindung fördern und Internetkunden in Ihr Geschäft „locken“. Hierbei ist zu beachten, dass die Videos nicht länger als einige Minuten sind. Eine gute Chance, z.B. neue Geräte oder Sortimente vorzustellen. Auch kommt es positiv an, wenn der Inhaber, die Inhaberin, in dem Film die eigenen Mitarbeiter mit einbezieht. Das schafft auch eine höhere Motivation und Identifikation der Mitarbeiter mit dem eigenen Betrieb.

Pakete packen, die nicht vergleichbar sind
Ein einzelnes Produkt kann natürlich preislich leicht mit dem Angebot im Onlineshop verglichen werden. Macht der Händler aber Paketpreise, wird das schwieriger und „anstrengender“. Beispiel: Grippetabletten mit Hustensaft

Mit Dienstleistungen punkten
Kundenbindung geschieht auch durch zusätzliche Dienstleistungen. Der Sportartikelhändler bietet Nordic Walking Kurse an, das Zoofachgeschäft bietet Beratungstage an, der Fahrradhändler bietet Reparaturen an und der Gartenmarkt zeigt in einem Seminar, wie man einen Teich anlegt.

Das Marketingkonzept
In einem Marketingkonzept werden Informationen und Maßnahmen im Unternehmen strukturiert beschrieben. Als Händler sollten Sie sich jährlich ein Marketingkonzept erstellen. Fragen für Ihr effektives Marketingkonzept:

  • WER kauft bei Ihnen ein? / Wo wollen Sie hin?
  • Welches Budget steht zur Verfügung
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen? (Werbeflyer, Zeitungsanzeigen)
  • Wann erfolgen die Maßnahmen?
  • Was hat funktioniert? Nachkontrolle.

Dropshipping
Als „Dropshipping“ bezeichnet man eine Methode in der Logistik, bei der ein Händler eine Ware an den Kunden verkauft, ohne selbst die Ware liefern oder lagern zu müssen. Stattdessen erfolgt die Lieferung entweder von einem Großhändler oder von einem Lieferanten. Sie können dem Kunden also anbieten, dass er bei uns „online“ bestellt und die Ware nachhause geliefert bekommt mit Versandkosten oder ohne Zusatzkosten im Geschäft abholen..

Auch eine sehr gute Möglichkeit der Kundenbindung, wenn ein Artikel im „Regal fehlt“. Reden Sie mit Ihren Handelspartnern, was möglich ist oder organisieren Sie es in eigener Regie.

„Mit online“ locken
„Drehen Sie den Spieß auch mal um“. Seien Sie kreativ“. Beispiel: Ein Kunde bestellt über Ihre Website und bekommt einen Gutschein, diesen löst er dann gegen die Ware im Geschäft ein. Machen Sie dazu ein festes Datum, bis wann spätestens der Kunden den

Kundenbindung mit der Kundenkarte
Ein sehr gutes Kundenbindungsmittel ist der Einsatz einer Kundenkarte, die mit vielen Vorteilen verbunden werden können.

Der Kunde muss seine Vorteile klar erkennen können. Diese könnten u.a. sein:

  • Rabatte für Ihre Einkäufe – 3% oder 5%
  • 10% Geburtstagsrabatt
  • Kundenmagazine Gratis
  • Jährliches Gewinnspiel
  • Geld zurück-Umtauschgarantie
  • Bei Interesse Infos per Post oder Newsletter
  • Gültigkeitsdauer unbegrenzt

Auch sollten alle Mitarbeiter in den Verkaufsgesprächen immer darauf verweisen.

(Autor/Quelle: www.lemke-training.de)

Teilen

Über den Account

DWZ DrogerieWarenZeitung

www.drogeriewarenzeitung.de

Kommentare nicht erlaubt.