WindStar Medical: Ergebnisse der OTC-Studie 2017

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Wenn es um Selbstmedikation geht, führt der statio-näre Handel, allen voran die Apotheken und Drogeriemärkte, immer noch deutlich in der Gunst der Käufer. Das zeigen die Ergebnisse der OTC-Studie 2017 von WindStar Medical. Doch Online holt auf: Online-Käufer kaufen durchschnittlich häufiger ein und wählen aus mehr Warengruppen als der Käufer im stationären Handel. Auch in-formieren sie sich vor der Kaufentscheidung intensiver. Dennoch genießt der statio-näre Handel bei allen Käufergruppen das meiste Vertrauen.

Auch in 2017 wächst der Gesundheitsmarkt weiter. Eine wesentlicher Faktor hierfür ist der Bereich der Selbstmedikation im Massenmarkt, dessen Umsätze stetig steigen.(1) Neben den Apotheken spielen hier auch die Drogeriemärkte eine wichtige Rolle für die Verbrau-cher. In der OTC-Studie von WindStar Medical wurden Personen befragt, die in den letzten drei Monaten ein Gesundheitsprodukt im Massenmarkt gekauft hatten. 88 % der Befragten (n = 1.020) gaben an, im Drogeriemarkt ein OTC-Produkt erworben zu haben. Damit liegen die Drogeriemärkte bei den Umfrageteilnehmern deutlich vor den Supermärkten oder Dis-countern (32 bzw. 22 %). Darüber hinaus nutzt schon jeder Dritte die Angebote von Ver-sandapotheken. Auch andere Online-Shops, wie Amazon oder Online-Drogerien, gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Doch auch Online-Käufer erstehen ihre Gesundheitsprodukte nicht ausschließlich im Netz: Als Haupteinkaufsstätte ist der stationäre Handel für sie eben-falls immer noch der Favorit. Online-Kunden shoppen allerdings häufiger Gesundheitspro-dukte und wählen dabei mehr Produkte aus unterschiedlichen Warengruppen als diejeni-gen, die ausschließlich im stationären Einzelhandel einkaufen.

Vertrauen in stationären Handel bleibt ungebrochen
Im Vergleich zwischen stationärem Handel und Online-Shops zeigt sich, dass die Kunden die große Auswahl an Gesundheitsprodukten im Drogeriemarkt schätzen und ein hohes Vertrauen sowohl in die Handelsketten als auch deren Eigenmarken haben. Das Vertrauen in Online-Shops ist bei weitem nicht so ausgeprägt. Aus Sicht der Online-Käufer sprechen die zeitliche Flexibilität des Einkaufs und die bequeme Lieferung nach Hause, aber auch die günstigeren Preise und die Vergleichsmöglichkeiten, sowohl von Preisen als auch von Kundenbewertungen, für das Shopping im Netz.
Auch hinsichtlich des Informationsverhaltens unterscheiden sich Online- von Vor-Ort-Käufern: Wer im stationären Handel kauft, informiert sich oft erst im Laden über die Pro-dukte (38 %). Online-Käufer dagegen informieren sich verstärkt vorab (42 %). Sie halten sich darüber hinaus bei gesundheitsrelevanten Themen eher auf dem Laufenden (41 %) als stationäre Käufer (31 %). Insgesamt sind Online-Käufer sehr viel stärker um Informatio-nen, sowohl online als auch offline, bemüht als stationäre Käufer.

Soziale Medien als Informationsquelle von untergeordneter Bedeutung
Bei beiden Käufergruppen dominieren Suchmaschinen vor Kundenbewertungen und medi-zinischen Portalen als Informationsquelle für Gesundheitsprodukte. Soziale Medien spielen aktuell noch eine untergeordnete Rolle: Nicht einmal jeder vierte Online-Käufer und jeder zehnte Käufer im stationären Handel gab an, sich bei Facebook und Co. über Gesund-heitsprodukte zu informieren (18 % bzw. 9 %).

Sensible OTC-Produkte werden in der Apotheke gekauft
Sobald die Verbraucher Lösungen für ein sensibles Problem suchen, fühlen sie sich mehr-heitlich in der Apotheke besser aufgehoben. Daher gehen sie bei Herz-Kreislauf-Problemen, bei Augenbeschwerden, bei Diabetes oder auch bei akuten Fragen zur Baby-gesundheit (Durchfall/Blähungen) sowie bei Venenleiden in die Apotheke. Hier schätzen sie die kompetente Beratung des Apothekers (53 %), auch hinsichtlich der Neben- und Wechselwirkungen. Zudem empfinden sie die Wirkung von Apothekenprodukten als besser (16 %). Produkte aus den Bereichen Wundversorgung, Stärkung der körperlichen Konstitu-tion, Erkältung oder auch Gewichtsmanagement werden dagegen schon mehrheitlich im Massenmarkt eingekauft.

Über die WindStar Medical OTC-Studie
Die WindStar Medical OTC-Studie wird seit 2010 einmal jährlich durchgeführt. Befragt wer-den Personen, die in den letzten drei Monaten mindestens einmal ein rezeptfreies Ge-sundheitsprodukt im stationären Einzelhandel gekauft haben. 2017 waren insgesamt 1.020 Personen in der repräsentativen Stichprobe und 103 Personen in der Boost-Gruppe „Onli-ne-Käufer“ inkludiert. Die Online-Studie wurde vom 24. März bis zum 2. April dieses Jahres durchgeführt.

WindStar Medical GmbH
ist – außerhalb der Apotheke – ein führender Anbieter von Gesundheitsprodukten für Handelsmarken und Markenartikel (SOS®, GreenDoc®, Well & Slim®, EyeMedica®) in Deutschland. Mehr als 500 Artikel der Unternehmensgruppe sind heute in den Gesundheitsregalen deutscher Händler vertreten. Zur WindStar Gruppe zählen der Online-Shop Good Vita sowie die Vertriebseinheiten Districon (Vertrieb Marken-Produkte), Dr. Kleine Pharma und Vitalia (beide Vertrieb von Private Label-Produkten). An den Standorten in Wehrheim im Taunus, Bielefeld und Würzburg sind knapp 100 Mitarbeiter mit wachsender Tendenz für die WindStar Medical GmbH tätig.

 

1) Quelle: Nielsen OTC Markt 6/2017

(Autor/Quelle; http://www.windstar-medical.com)

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