Nach G20-Chaos in Hamburg: Budni am Schulterblatt öffnet provisorisch

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Wiederaufbau läuft auf Hochtouren – Neueröffnung der sanierten Filiale ab Mitte August 2017 möglich

Hamburg, 10. Juli 2017 – Der Wiederaufbau der zerstörten Filiale am Schulterblatt auf der Schanze läuft auf Hochtouren. „Wir wollen ab Sonnabend provisorisch wieder eröffnen“ kündigt Budni-Geschäftsführer Cord Wöhlke an.

Parallel dazu werde die Filiale saniert. Bis zur Neueröffnung könne es Mitte August werden, fürchtet Wöhlke. Da die Fassade unter Denkmalschutz stehe, müsse auch noch die Rückmeldung des Denkmalschutzamtes abgewartet werden. In der Zwischenzeit könnten Kunden auf die Filiale in der Schanzenstraße ausweichen, die von den Angriffen weitgehend verschont geblieben sei.

„Was geschehen ist, hat mich erschüttert“, sagte Wöhlke, „aber in diesen schweren Stunden hat der Zusammenhalt der Hamburger untereinander mich zugleich tief beeindruckt. Hier im Viertel gab und gibt es eine unglaubliche Solidarität mit allen Geschädigten. Wir helfen uns gegenseitig. Dafür bin ich dankbar. Und dankbar bin ich auch für die Anteilnahme aller Hamburger.“

Am 14.Juli 2017 war es nachts im Zuge des G20 Gipfels in Hamburg zu schweren Ausschreitungen gekommen, bei denen Geschäfte zerstört und geplündert worden waren, unter anderem die Budni-Filiale am Schulterblatt. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 1,1 Millionen Euro. Darin enthalten sind Zerstörung der Einrichtung, der Waren, Umsatzausfall diverser Filialen, die vom G20 Gipfel betroffen waren, sowie notwendige bauliche Maßnahmen.

(Autor/Quelle: www.budni.de)

 

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