GfK: Discounter – Starkes Comeback

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Nach fünf Monaten des Jahres 2017 ist klar: Die Discounter schaffen die Wende mit einer beeindruckenden Entwicklung.

Im Leben gibt es selten Geschenke, das meiste muss man sich verdienen. Das geht in der Schule los und hört im Job nicht auf. Es gilt in der Liebe und bei der Pflege von Freundschaften und Beziehungen. Und nätürlich auch beim Werben des Handels um die Gunst der Verbraucher.

Die Discounter haben da in den letzten Jahren offenbar ein bisschen was schleifen lassen. Im Vertrauen auf ihre traditionellen Stärken haben sie übersehen, dass für die jungen Verbraucher von heute andere Dinge zählen als für ihre Stammklientel. Die Jüngeren haben wenig Zeit zum Einkaufen und tun dies viel seltener als andere. Schon deshalb sind sie darauf angewiesen, dass sie dort, wo sie kaufen, alles finden, was sie brauchen. Zwar wollen auch sie preiswert einkaufen, vor allem aber ‚cool‘ und stilvoll. Mit Marken inszenieren sie ihre Persönlichkeit, nicht nur mit denen, die sie am Körper tragen, sondern auch mit denen, die sie essen, trinken und im Haushalt gebrauchen. Kurz: Für die jungen und ‚hippen‘ Zielgruppen waren die Discounter zuletzt einfach ein bisschen zu ‚altbacken‘ geworden. Das gilt vor allem für Aldi.

Nun konnte man natürlich drauf wetten, dass die Discounter dem nicht lange tatenlos zusehen würden. Die ‚Marken-Revolution‘ bei Aldi ist nur eine Maßnahme. In zahlreichen neuen, schicken Discounter-Filialen gibt es Kundentoiletten und Kaffeeautomaten. An der Kasse kann man nicht nur mit Karte zahlen, sondern auch Geld damit abheben. Und wer will, kann inzwischen – örtlich begrenzt – seine Mittagspause im Discounter-Bistro verbringen.

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