Hautflecken mit Camouflage einfach wegschminken

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Endlich ist es soweit: Rollkragenpullover, Mützen und Schals wandern in den Kleiderfundus. Wir dürfen wieder Haut zeigen, vorausgesetzt, man kann sie zeigen. Aber viele Menschen leiden unter Nebenwirkungen ihrer Medikamente, wie zum Beispiel Hautblessuren. Bei regelmäßiger Einnahme etwa von Marcumar & Co. können sich nämlich bei kleinsten Stößen während der Hausarbeit blaulila Blutergüsse (Hämatome) unter der Haut bilden. Oder nach langfristiger Cortison-Verwendung kann die behandelte Region sensibler werden und unschöne rote Äderchen, eine sogenannte Couperose, entwickeln. Lichtbedingte dunkle Alters- und Pigmentflecken kommen manchmal nach Antibiotika-Einnahme in Verbindung mit Sonnenlicht oder Solarium vor, da besonders ältere Haut lichtdurchlässiger wird. Hier kann eine kosmetische Camouflagebehandlung optische Abhilfe schaffen. Je nach Hautton und Fleckfarbe sollten diese Stellen vor dem Camouflieren mit einer Komplementärfarbe neutralisiert werden, rät der Kosmetik-Experte René Koch. Das gilt auch für Besenreiser und andere Hautflecken.

Auf einen Blick- welche Farbe, welcher Trick?

  • Bei roten Flecken Grün
  • Bei blaulila Flecken Orange
  • Bei Braunen Gelb

Danach wird der entsprechende Hautton appliziert. Dafür eignet sich am besten ein fester Microfaserpinsel. Um stets die richtige Abdeckfarbe zur Hand zu haben, empfiehlt René Koch eine Camouflagepalette mit Haut- und Komplementärfarben in einer Box. Darüber etwas Fixierpuder und alles ist schwitz-, wisch- und wasserfest. Damit sind Hautflecken vor Alltagsgaffern unsichtbar. Lassen Sie sich in der Apotheke, der Drogerie oder von ihrer Kosmetikerin beraten, wenn normales Makeup versagt.

(Quelle/Autor: René Koch)

 

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